#EINHEITSBUDDELN

am 03. Oktober 2020

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Waldbegehung am 17.07.2020

Bericht vom 23.07.2020

Am vergangenen Freitag traf sich der Gemeinderat gegen 17.00 Uhr am Sportplatz um mit Vertreterinnen und Vertretern der Forstamtsbehörde eine (Teil)Begehung des Ispringer Waldes vorzunehmen. Unser Gemeindewald hat eine forstliche Betriebsfläche von rund 222 ha, hierbei sind ca. 1/3 Nadel- und 2/3 Laubbäume, 175 ha liegen innerhalb der FFH-Fläche. Er ist Lebensraum (kartiert) u.a. für die Bechstein Fledermaus, das Große Mausohr, den Hirschkäfer und die Spanische Fahne, eine auch als Russischer Bär bekannte Schmetterlingsart. Bei einem ca. 2 km langen Rundgang durch den Winterrain – Wald erfuhren wir Interessantes und Informatives über unseren Hauswald.

So wurden wir über das Eschentriebsterben informiert (eine durch einen Pilz ausgelöste Krankheit), wir begutachteten die Dürreschäden auf einer freien Fläche und konnten etwas über die Möglichkeiten erfahren, wie diesem Zustand entgegen gewirkt werden kann. Im Jungwald sahen wir, wie alle 5-7 Jahre punktuell Bäume ausgedünnt werden, um gezielt bestimmte Bäume und Baumarten im Wachstum zu fördern (wichtige Erkenntnis: das Kronendach muss unbedingt erhalten bleiben). Auf der Käferfläche sahen wir die Fortschritte eines räumlich begrenzten Douglasien – Anbaus. Wie eine Baumverjüngung funktioniert und wie viele unendlich kleine Eichen innerhalb weniger Jahre auf einer eigens dafür gelichteten Fläche wachsen können, konnten wir auf unserer letzten Station erfahren.

Hauptaugenmerk lag bei diesem Waldspaziergang jedoch aber auf der Vorstellung des Alt- und Totholzkonzeptes (AuT). Unser Wald ist ein Wirtschaftswald, d.h. Bäume werden regelmäßig geerntet, noch bevor ein Zerrottungs- / Zersetzungsprozess eintreten kann. Als Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Pilze sind solche Alt-und Tothölzer aber besonders wichtig. Um das Waldökosystem zu erhalten, soll zukünftig das AuT eingeführt werden. Im Jahre 2010 wurde dieses Konzept erstmals von der FVA (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden- Württemberg) im Staatswald eingeführt und hat sich mittlerweile etabliert. Nähere Infos findet man im Netz unter https://www.fva-bw.de/

Unsere Ispringer Wälder sind Klimaschützer, Rohstofflieferanten, Erholungsstätten für Menschen, sowie Rückzugsorte für viele Tier- und Pflanzenarten. Dies wollen wir auch in Zukunft sicherstellen. Deshalb stimmen wir am 23.07.2020 mit einem deutlichen „Ja“ für die Umsetzung des Alt- und Totholzkonzeptes im Ispringer Gemeindewald.

Wir danken Revierleiter Martin Schickle und Stellv. Forstamtsleiter Andreas Roth, sowie den Mitarbeitern der Forstbehörde für den wundervollen Einblick in die beeindruckende Welt unseres Waldes.

Elisabeth Vogt, Jutta Trautz, Janine Schütz, Pascal Stoll, Steffen Kunz

Hirschkäfer in Ispringen

Bericht vom 16.07.2020

Er wird bis zu 8 cm groß und ist damit die größte und sicherlich imposanteste heimische Käfer:
Lucanus cervus - der Hirschkäfer. Vor allem die Männchen beeindrucken durch ihren breiten Kopf und den kastanienbraunen, geweihartigen Oberkiefer.

Der Hirschkäfer ist in Deutschland seit 1935 gesetzlich geschützt. Er wird auf europäischer Ebene im Anhang II der FFH – Richtlinie geführt. In Deutschland wird die Art als stark gefährdet eingestuft und in Baden – Württemberg auf der roten Liste geführt. Der Hirschkäfer ist vor allem in alten Laubwäldern - vorzugsweise mit Eichen - sowie an Waldrändern, Parks, Obstwiesen und Gärten mit einem möglichst hohen Anteil an alten und absterbenden Bäumen zu finden. Zur Entwicklung benötigen die Larven morsche Wurzelstöcke in mindestens 40 cm Tiefe.

Wie bei den meisten Käferarten verbringt er seine Hauptlebenszeit als Larve (ca. 5-8 Jahre). Sein Leben als imposanter Käfer dauert hingegen nur wenige, meist sehr hektische, Wochen, in denen sich alles nur im die Paarung und spätere Eiablage dreht. Die Männchen schlüpfen ab Mitte Mai, die Weibchen Ende Mai / Anfang Juni bevor Mitte August das Käferleben schon wieder vorbei ist. Am besten kann man die wunderschönen Tiere in der Abenddämmerung beim Fliegen beobachten (die Männchen fliegen dabei in fast aufrechter Haltung). Aber auch tagsüber kann man sie finden. Die Käfer ernähren sich von Baumwunden, der zuckerreiche Saft bringt Energie für den anstrengenden Flug.

Dieses Jahr wurden in Ispringen gleich mehrere Hirschkäfer gesichtet, so auch bei Timo Klar, der gleich zwei Mal in seinem Garten Besuch von einem imposanten Hirschkäfermännchen bekam. Es war gegen 17.30 Uhr an einem Feiertag Ende Mai, als ein großer Käfer laut brummend um seine Terrasse flog. „Eigentlich dachte ich an nichts Besonderes“, so der Ispringer, der in seinem Garten am Siedlungsrand des Öfteren Besuch von Tieren bekommt. Durch das auffallend große Geweih war aber schnell klar, dass es sich hierbei um einen seltenen Hirschkäfer handelte. „Bis ich das Handy zum Fotografieren geholt hatte, war er aber leider wieder verschwunden.“ Erst 4 Wochen später bekam er den Käfer dann beim zweiten Besuch vor die Linse. Das Haus steht am Rothenrain in Ispringen, der Garten grenzt direkt an eine große, noch unbebaute Grünfläche mit älterem Baumbestand. Weitere Funde wurden ebenfalls auf der gegenüberliegenden Bergseite (im nördlichen Teil Ispringens) gemeldet. Haben Sie dieses Jahr auch einen Hirschkäfer gesehen? Oder vielleicht in den vergangenen Jahren? Dann melden Sie diesen Fund unbedingt an die LUBW (Landesanstalt für Umwelt Baden – Württemberg) www.hirschkaefer-bw.de Jeder kann also mit einer gemeldeten Beobachtung dazu beitragen, diese gefährdete Art zu schützen, denn nur wenn wir wissen, wo die Tiere vorkommen, können diese auch geschützt werden. Auch tote Tiere können gemeldet werden. Ebenfalls befindet sich auf der Seite eine Karte mit den bisherigen Fundorten.

„Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt Morgen aussieht“ (Marie von Ebner-Eschenbach) Wir als LMU werden uns weiterhin aufrichtig und mit aller Kraft für den Erhalt unserer Natur mit Wäldern, Gewässern, Totholzflächen und Streuobstwiesen einsetzen, so dass Ispringen auch in Zukunft mit Stolz von solchen wunderbaren Naturfunden berichten kann. Der für die Natur und die Naherholung so wichtige Grüngürtel in Ispringen muss erhalten bleiben. Eine Schaffung von Wohnraum kann nur durch Innenentwicklung erfolgen. Diese muss ebenso in Zusammenhang mit der Entwicklung und Belebung des Ortskerns gesehen werden. Dies kann durch kreative Ideen und Lösungsansätze geschehen. Dafür setzen wir uns ein.
 

Müllsammelaktion

Bericht vom 07.05.2020

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Die geplante Markungsputzete musste leider abgesagt werden, für uns ein Anlass selbst tätig zu werden. Ausgerüstet mit Greifzangen und Müllsäcken, die wir vom Bauhof ausleihen konnten, sammelten wir am Freitag, den 17.04.rund um das Schulgelände und den Schulweg allerlei weggeworfenen Abfall ein. Familie Antoniadis, die uns tatkräftig unterstützte war noch am darauffolgenden Tag unterwegs und befreite die Genossenschaftsstraße vom unliebsamen Unrat.

Vielen Dank an alle Helfer und dem Bauhof.

Es wird bestimmt nicht unsere letzte Müllsammelaktion sein und alle die gerne mithelfen wollen, sind herzlich willkommen.

                                                            Viele Grüße, Jutta Trautz

Pflegeleichte, insektenfreundliche und farbenfrohe Pflanzen für einen lebendigen Vorgarten

Bericht vom 23.04.2020

und noch zwei weitere Vorschläge:

 

„Quendel“ - Thymus pulegioides 

 

Der auch als wilder Thymian / Feldthymian oder Sandthymian bekannter Quendel ist der bei uns heimische und wilde Bruder des Thymians. Er wächst an Stellen, die anderen Pflanzen zu trocken, steinig und sonnig sind. Dort an steinigen Plätzen, auf die die Sonne knallt, bildet der Quendel ganze Teppiche, die im Sommer rosafarben blühen und schon von weitem herbwürzig duften. In unserer Umgebung gibt es Teilweise auf den Wiesen ganze Teppiche dieser filigranen Schönheiten zu finden. Quendel ist nicht nur pflegeleicht und schön anzuschauen, er ist mit seinen kleinen rosa Blüten den ganzen Sommer über ein Festmahl für Bienen, Hummeln und Wildbienen. Doch nicht nur den Insekten schmeckt der Quendel, als Heil- und Küchenkraut bereichert er nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch unsere Gärten. Ob als Tee (bei Husten oder Verdauungsproblemen), zu Fleisch, Fisch oder Nudelgerichten – der Feldthymian ist ein wahres Universalkraut. Da Quendel über den Winter komplett einzieht, lohnt es sich die Triebe im Herbst zum Trocknen abzuschneiden. So kann man sich für den kompletten Winter über ausreichend Vorrat anlegen. Da Quendel eine absolut anspruchslose Pflanze ist, benötigt sie keine weitere Pflege.

Dost - Origanum vulgar

Das auch als wilder Majoran bekannte Kraut ist im Sommer an vielen Wegesrändern, auch rund um Ispringen, zu sehen. Dost ist ein sehr aromatisches Gewürzkraut und ist nahe verwandt mit dem beliebten Küchenkraut Majoran. Zudem ist er ein hilfreiches Heil- und Gewürzkraut, es ist  ausdauernd, krautig und aromatisch im Duft. In der Küche passt es prima zu allen Pastagerichten, Tomatensoße und natürlich Pizza. Als Heilkraut findet es als Tee bei Husten- und Rachenentzündungen Anwendung oder kann auch bei Appetitlosigkeit und Magen-/ Darmbeschwerden. Auf Bienen und Schmetterlinge üben die langstieligen Dostblüten eine große Anziehungskraft aus und werden reichlich von ihnen besucht. Er mag trockene, vollsonnige Lagen, gedeiht aber auch noch im Halbschatten. Die Heilpflanze stellt keine Ansprüche an den Boden und wird von Schnecken und anderen Schädlingen komplett verschont. Die Blütezeit liegt zwischen Juli und August, aufgrund ihres Eigengewichts, sinken die Blütenstände häufig zu Boden, ohne dadurch Schaden zu nehmen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 30-40 cm.

 

                              Viel Spaß beim Pflanzen und bleiben Sie gesund,

                                wünscht Ihnen die Liste Mensch und Umwelt

Jutta Trautz + Janine Schütz 
 

Pflegeleichte, insektenfreundliche und farbenfrohe Pflanzen für einen lebendigen Vorgarten

Bericht vom 16.04.2020

weiter geht es mit der:

                      

„Stockrose“  - Alcea (Gattung)

Stockrosen bilden eine eigene Gattung mit etwa 60 Arten innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sie stammen aus dem östlichen Mittelmeerraum und sind schon seit geraumer Zeit in Europa beheimatet. Mit ihren bis zu 2,50 m hohen Blütenähren setzen sie im Sommer besondere Akzente im Blumenbeet. Die Gewöhnliche Stockrose (Alcea rosea), auch unter den Namen Stockmalve oder Bauernrose bekannt, ist der populärste Vertreter und wird gerne als Zierpflanze im Garten eingesetzt. Die kräftigen, handtellergroßen Blüten der Stockrose erscheinen von Juli bis September. Es gibt sie sowohl gefüllt als auch ungefüllt in einer großen Farbvielfalt von Weiß über Gelb, Apricot, Rosa oder Rot bis hin zu Violett und Purpurschwarz. Stockrosen mögen einen nährstoffreichen, durchlässigen und trockenen bis leicht feuchten Boden. Dabei stehen sie gern in voller Sonne. Stockrosen sind zweijährige Pflanzen, das bedeutet im Ersten Jahr bilden sie nur grüne Blätter, erst im zweiten Jahr werden Blüten gebildet.  Zweijährige sterben oftmals nach der Samenreife ab. Kürzt man die Pflanzen gleich nach dem Verblühen ein, führt das oftmals zu einer Erneuerung der Blattrosette und einer weiteren Blüte im Folgejahr. Ansonsten vermehrt und erneuert sich die Stockrose prima und automatisch durch ihre vielen Samen.  

„Sommerflieder“ - Buddleja (Gattung)

Der auch als Schmetterlingsflieder bekannte Strauch erfreut uns mit seinen langen Blütendolden den ganzen Sommer. Sie wachsen als laubabwerfende, winter- oder immergrüne Halbsträucher oder Sträucher, seltener als Bäume. Sommerflieder sind in den tropischen und subtropischen Gebieten Amerikas, Afrikas und Asiens verbreitet. Es gibt weltweit etwa 100 Arten, die vorwiegend an vollsonnigen und heißen Standorten auf zum Teil sehr trockenen und kargen Böden wachsen. Die Züchtungen reichen von violett, pink, rosa bis hin zu weißen Exemplaren. Alle Arten des Sommerflieders sind sehr robust und wuchsfreudig und werden selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen.  Da der Strauch nur an den neuen Trieben blüht, freut er sich über einen starken Rückschnitt im Frühjahr. Wer das Blühverhalten seines Sommerflieders noch etwas verstärken möchte, schneidet die verblühten Zweige schon während des Sommers immer wieder ab. Viele Sommerflieder – Sorten behalten auch im Winter (zumindest einen Teil) ihres Blattwerks sind auch in dieser Jahreszeit schön anzuschauen.

Jutta Trautz + Janine Schütz 

Pflegeleichte, insektenfreundliche und farbenfrohe Pflanzen für einen lebendigen Vorgarten

Bericht vom 09.04.2020

zum Beispiel:

 

„Lavendel" - Lavandula angustifolia
 

Der ursprünglich aus Südeuropa stammende Lavendel hat mittlerweile auch bei uns seinen festen Platz eingenommen. Lavendel liebt sonnige bis vollsonnige Standorte, trockene, eher sandige, kalkhaltige und nährstoffarme Böden. Mittlerweile gibt es ca. 30 unterschiedliche Lavendelzüchtungen (u.a. auch in weiß und rosa). Seine Blüten sind begehrte Sammelplätze für Bienen, Wildbienen und Hummeln. Lavendel ist eine sehr pflegeleichte Pflanze. Durch die mediterrane Herkunft benötigt er wenig Wasser, im Spätsommer / Frühherbst freut er sich über einen leichten Rückschnitt der verblühten Dolden und ca. 1/3 der grünen Triebe. Den ganzen Winter über erfreut er uns dann als grüner Strauch, bevor er nach einem kräftigen Frühjahrsschnitt wieder in frischem Grün neu austreibt.  Auch als Heil- und Küchenpflanze ist der Lavendel hervorzuheben.
Frische Lavendelzweige aromatisieren in Kombination mit Thymian und Rosmarin z.B. Fleischgerichte wie Huhn, Lamm oder auch Fisch. Auch zu Käse oder eingelegt in Honig sind die Lavendelblüten eine Delikatesse. Mit der Dosierung sollte allerdings immer sehr sparsam umgegangen werden, da der Lavendel sehr Duft- und geschmacksintensiv ist. Als Heilkraut hat der echte Lavendel beruhigende und antibakterielle und durchblutungsfördernde Wirkung. Er hilft beim Einschlafen oder bei juckenden Insektenstichen.

zum Beispiel:

 

„Fette Henne" - Sedum (Gattung)
 

Die Fette Henne gehört zur Familie der Dickblattgewächse. Sie ist eine sehr anspruchslose Staude und erfreut uns als Spät- bzw. Herbstblüher im Spätsommer / Herbst mit Ihren großen, zu Beginn grünen, dann rosa farbenen Blütenständen. Sie eignet ebenfalls super als langlebige Schnittpflanze in Blumensträußen. Die Fette Henne liebt volle Sonne in trockenem Boden und muss nur in Ausnahmefällen bei sehr lange andauernden Hitzeperioden gegossen werden. Rückschnitt der Verblühten Pflanzenteile erfolgt erst im nächsten Frühjahr, wenn die neuen Triebe bereits zu sehen sind und keine starken Fröste mehr drohen. Die Blütenstiele sind im Winter bei Raureif eine schöne Zierde, dienen als Winterschutz für die Pflanze und als Nahrungsquelle für Vögel. Die Fette Henne lässt sich sehr leicht durch Stecklinge oder Pflanzenteilung im Frühjahr vermehren. Fette Hennen sind bei schönem Wetter umschwärmt von unzähligen Honigbienen, Wildbienen und Hummeln. Auch Schmetterlinge ziehen sie stark an.

 

​Jutta Trautz + Janine Schütz 

Der Mensch hat Pause, 
Der Planet atmet auf

Bericht vom 02.04.2020

Während die Menschheit mit sozialer Isolation gegen die Ausbreitung eines tödlichen Virus kämpft, geht es unserem Planeten gut, er erholt sich seit Jahresbeginn.

Ein falsches Mensch-Natur-Verhältnis schreiben die großen Zeitungen wie die „Zeit“ sei unter anderem daran schuld. Viele Dinge können wir als Einzelner nicht beeinflussen, so manches aber doch verändern: Mehr Nähe zur Natur und Lebemsräume für Tiere und Insekten schaffen.

Das geht sogar direkt vor der eigenen Haustüre, zum Bespiel beim eigenen Vorgarten.

Schottergärten, die leider auch bei uns in der Gemeinde häufig zu sehen sind, tragen dazu nicht bei. Derart versiegelte Flächen unterstützen nicht das Artenreichtum und verringern die Zahl der Insekten. Auch die Fläche, die zur Versickerung von Niederschlägen geeignet ist wird dadurch reduziert. Vor allem bei Starkregenereignissen können große Wassermengen nur oberflächlich abfließen und die öffentlichen Verkehrsflächen auf diese Weise überfluten. Schon die Anlage eines Schottergartens ist oft kostenintensiver als gedacht. Der Kies alleine kann schon mehrere hundert Euro pro Tonne kosten. Da kann eine Fläche von zehn Quadratmetern schon ganz schön ins Geld gehen. Dazu kommt, dass die Kiesel mit der Zeit Moos ansetzen, welches sie dreckig und ungepflegt wirken lassen. Um dem zu entgehen, müssen sie von Blättern befreit und regelmäßig mit dem Laubbläser oder Hochdruckreiniger gereinigt werden, die Geräte sind laut, verbrauchen viel Energie und schaden obendrein Kleinstlebewesen. Nach drei bis zehn Jahren muss die ganze Fläche abgetragen, der Kies gewaschen, das Vlies unter dem Kies entfernt und erneuert und der saubere Kies wieder aufgelegt werden, auch das ist teuer und verbraucht Strom. Das klingt alles andere als pflegeleicht und günstig. Im Sommer knallt die Sonne auf die Steine und heizt sie auf. Die sehr hohen Temperaturen grillen die spärliche Bepflanzung, die nicht an diese Wüstenbedingungen angepasst ist, und sorgen so dafür, dass die Pflanzen vertrocknen, egal, wie viel man sie gießt. Schon nach kurzer Zeit müssen sie ausgetauscht werden. Die Luft wird nicht durch Pflanzen abgekühlt, sondern auch in der Nacht durch die Steine erwärmt. Durch die fehlenden Blätter der Pflanzen können feine Staubpartikel nicht mehr aus der Luft gefiltert werden, Staub und Stickstoffdioxid reichern sich an. Auch der Lärm der Autos wird durch den Schotter verstärkt. Eine Alternative wären zum Beispiel Bodendecker, Ziergräser, Stauden, Sträucher, Büsche und Kräuterrabatten. Diese sehen nicht nur schön aus, sondern man kann sie auch für die Küche verwenden. In Zeiten von Corona ein wichtiger Aspekt.

Jutta Trautz

Da war diese eine IDee... 

Bericht vom 26.03.2020

Am 1. Dezember eröffneten drei junge Frauen Lena Schögl, Natalie Vogt und Sabrina Stoll aus Ispringen an jeweils zwei Nachmittagen in der Woche das Puzzles. Sie hatten die Idee und den Traum schon länger und das Konzept lag fertig in der Schublade.
Für drei Monate konnten die Ispringer und Gäste von außerhalb neben dem Kaffeebetrieb auch Wohnzimmerkonzerte, Gin-Verkostungen oder Workshops in der Ortsmitte von Ispringen erleben. Die Ideen gingen den drei engagierten Frauen nie aus. Traumhaft waren die Räumlichkeiten gestaltet. „Ein Ort im Ort zum Wohlfühlen“, dies war die Resonanzen von ein paar Wochen alten Kindern bis 90 jährigen Bürgerinnen und Bürgern.
 

Für diese Belebung des Ortes bedanken wir- die Liste Mensch und Umwelt - uns bei den drei Frauen, die ihre Freizeit zum Wohle der Bevölkerung einbrachten. Ein Dank gilt sicher auch unserem Bürgermeister für die Unterstützung der Idee.

Elli Vogt

Krötenwanderung

Bericht vom 26.03.2020

Seit Ende Februar, durch die milden Temperaturen, sind sie wieder unterwegs, die Amphibien, (Erdkröten, Frösche, Molche, Feuersalamander….) Unser Bauhof stellte rechtzeitig die Schutzzäune auf und wir Helfer sammeln seit her die Amphibien in Eimern nach Geschlecht getrennt ein. Die Erdkröten werden gezählt und sicher zu ihren Laichplätzen oder von den Laichplätzen zurück in den Wald gebracht. An einem Abend in der Woche suchen wir die Strecke nach Amphibien ab und freuen uns einen kleinen Beitrag zur Rettung beizutragen. An den restlichen Tagen setzen sich zwei Familien schon viele Jahre für die Amphiebien ein. Ihnen gebührt ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement und auch dem Bauhof für das Auf und Abbauen der Schutzzäune.
 

Jutta Trautz und Janine Schütz

LMU Kinoabend am
06. Dezember 2019

Bericht vom 12.12.2019

Mit dem Film „Wir sind Champions“

beendeten wir unsere Kinoveranstaltungen für das Jahr 2019.

Der Film ist eine Hommage an Außenseiter, die ihre vermeintlichen Schwächen in Stärken verwandeln. Er entführt in eine Welt, in der sich die Verlierer mit den Siegern freuen können.

Wir freuen uns auf weitere Kinoveranstaltungen und am 07.02.20 geht es mit dem Film „Still Alice“ weiter. Ein großes Dankeschön gilt der evangelischen Kirche, die uns immer ihre Leinwand zur Verfügung stellt und an alle Besucher für ihr Kommen, ohne sie würde es diese Veranstaltung nicht geben.

Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.

 

 Elisabeth Vogt, Jutta Trautz, Natalie Vogt, Janine Schütz, Pascal Stoll und Steffen Kunz

Ispringer Weihnachtsbasar am 30.11. + 01.12.2019

Bericht vom 07.12.2019

Alle Jahre wieder sind wir beim Weihnachtsmarkt dabei.

Und wie jedes Jahr boten wir Feuerzangenbowle, Weißherbst und antialkoholische Getränke sowie Schmalz- und Obazderbrot an. Wir freuten uns über viele treue und neue Gäste und sagen Danke an alle die unseren Stand besucht haben. Auch ein großes Dankeschön an Michael Habmann und seinem Team für den Auf-und Abbau der Hütten und an die Schule am Winterrain und der TG10 vom Hohberghaus Bretten für die tolle Kooperation.

Bericht vom 22.11.2019

iSPRINGEN - nATURNAH

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Naherholung ist für uns LMU’ler schon immer ein essentielles Thema. Ein steigendes Verkehrsaufkommen, starke Lärmbelastungen und erhöhter Stress im Berufsalltag machen naturnahe „Auszeiten“ immer wichtiger. Auch bei der Wahl des Wohnortes spielt die Nähe zur Natur für viele Menschen eine immer größere Rolle.  Eine intakte Umwelt fördert eine gesunde Entwicklung und ist neben sozialen und ökonomischen Einflüssen eine wichtige Voraussetzung für gute Lebensqualität. Trotz der direkten Nähe zur Stadt Pforzheim, hat die Gemeinde Ispringen in Sachen Naherholung, viel zu bieten. Die Waldgebiete Klapfenhardt und Winterrain im Südwesten sowie die Streuobstwiesen im Nordosten laden zum Joggen, Radfahren und spazieren gehen ein. Als Familie kann man die umliegende Natur beispielsweise auch bei einem der über 40 Geocaches (= GPS-Schnitzeljagd /  www.geocaching.com) erkunden.  Besonders die Streuobstwiesen im Nordosten von Ispringen haben eine große Bedeutung für Landschaftspflege, Naturschutz, als Kulturgut und Naherholung. Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas. Sie sind Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten wie z.B. den Steinkautz, Halsbandschnepper, Gartenrotschwanz, Fledermäuse, verschiedene Spechtarten wie der Grünsprecht und natürlich unzählige Pflanzen- und Pilzarten, darunter oftmals auch Orchideen. Die Ispringer Streuobstwiesen bieten Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. So kann ein Spaziergang zur tollen Entdeckungsreise für die ganze Familie werden.

 

Wir als LMU haben uns zum Ziel gesetzt den Grüngürtel rund um Ispringen als wichtigen Naherholungsraum zu erhalten und zu fördern. Dafür stehen wir bei unseren Entscheidungen heute und in Zukunft.


Bild1: Schützenswerte Natur: die Ispringer Streuobstwiesen im Novembernebel 

Bild 2: Pflanzenvielfalt: leuchtende Hagebutten - skurrile Formen im Nebel: die Totholzbäume bieten wichtigen Lebensraum und Nahrung für Insekten und Vögel, in hohlen Bäumen finden sich außerdem wichtige Nistgelegenheiten  

KLIMASCHUTZ UND KLIMAWANDEL WIRD GROSS GESCHRIEBEN IN DER ISPRINGER BÜCHEREI

Bericht vom 25.10.2019

Anlass für den Besuch der LMU in der Bücherei war, die Veröffentlichung des

Thementisches „Klimaschutz und Klimawandel“.

 In den letzten Tagen war durch die Frankfurter Buchmesse das Thema „Buch lesen “ in aller Munde. Die LMU wollte mehr über die Besucher und den Ablauf der Bücherei wissen. Petra Beck, die Leitung der Bücherei, beantwortete die Fragen ausführlich.  Ca. 450 Bücher werden durchschnittlich in einer Woche ausgeliehen.1200 Bücher und andere Medien werden im Jahr neu angeschafft, bei einem Bugete von 20.000Euro. Die Besucher sind von 1-87 Jahren alt. Dreimal in der Woche und insgesamt 10 Stunden ist die Bücherei geöffnet. Die Angestellten der Bücherei und ihre 5 Ehrenamtlichen wünschen sich mehr Kooperation mit der Grundschule und den Kindergärten in Ispringen.  Denn wie sie den LMU Gemeinderätinnen versicherten, versuchen sie jeden Lesewunsch zu erfüllen.

 

Janine Schütz, Jutta Trautz, Elisabeth Vogt und Gülhan Kavak

bedanken sich für die engagierte Arbeit des Büchereiteams.

EINE SPANNENDE BEGEGNUNG MIT EINER TOLLEN FRAU

Bericht vom 25.10.2019

Am Freitag, den 18. Oktober 2019 besuchte Gerlinde Kretschmann den Enzkreis, unter

anderem auch den Biohof Wilhelm in Ölbronn. Dorthin waren zahlreiche Bürger und

Bürgerinnen, sowie politische Ehrenamtliche eingeladen.

Frau Kretschmann hatte mit Frau Seemann (Landtagsabgeordnete Bündnis 90 / Die Grünen)

zum Zwiebel- und Kartoffenkuchenessen, der von beiden gemacht wurde, geladen.

So kam die Begegnung zwischen Elisabeth Vogt (Kreis- und Gemeinderätin) und der

Ministerpräsidentengattin zu Stande. Frau Vogt informierte Frau Kretschmann über die vor

einem Jahr gegründete Initiative „Omas gegen Rechts“. Interessiert hörte die Politikergattin

von den vielen Aktionen und Treffen der „Omas gegen Rechts“.

Elisabeth Vogt lernte an dem Abend eine bodenständige, sympathische humorvolle

Frau Kretschmann kennen, die Bürgernähe sucht.

Erste Sitzung des
neuen Rates

Bericht vom 02.08.2019

Am Donnerstag, den 25.7.fand die konstituierende Sitzung des neugewählten Gemeinderates im Rathaus statt. Wir, von der Liste Mensch und Umwelt, sind erstmals in der Ispringer Geschichte stärkste Fraktion mit 6 Sitzen. 4 Frauen (Nathalie Vogt, Jutta Trautz, Janine Schütz und Elisabeth Vogt) und 2 Männer (Pascal Stoll und Steffen Kunz) stellen die neue Mannschaft er Liste.  
Elisabeth
 Vogt, die Fraktionsvorsitzenden der LMU, wies auf die im Jahr 2004 gegründete Erfolgsgeschichte dieser Gruppierung hin.“Gerne nehmen wir die Verantwortung und das uns von der Ispringer Bevölkerung entgegengebrachte Vertrauen an“, waren ihre Worte. Bei der Wahl des 2.Bürgermeisterposten konnte Jutta Trautz die meisten Stimmen auf sich vereinen. Darüber freuen wir uns sehr. Nach der Sommerpause wollen wir die vielen Themen und Aufgaben gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat angehen und sind jederzeit für Anregungen offen.

NEue Gesichter

PZ vom 27.07.2019

LMU Helferfest

Bericht vom 26.07.2019

Unser großer Erfolg bei der Kommunalwahl haben wir nicht nur unseren Wähler/innen zu verdanken sondern auch den Personen die  unsere Liste mit ihrer Kandidatur  unterstützt haben. Bei unserem Helferfest bedankte sich Elisabeth Vogt bei allen für ihr Engagement, Einsatz und Hilfe.  „Es gehört Mut dazu, sich aufstellen zu lassen, gewählt zu werden, aber auch nicht gewählt zu werden“, sagte sie.  Ein besonderer Dank gebührt  Janine Schütz, die unsere Flyer für die Wahl gestaltete und unsere Homepage neu einrichtete und pflegte. Auch ein großes Dankeschön an Jutta Trautz die unsere Artikel geschrieben hat, bei Silvia Kautz, die diese zuverlässig an den Verlag weitergeleitet hat und an Andreas Schneider, der  tolle Fotos für unsere Wahlkampagne machte.

Wir freuen uns so viele motivierte Menschen gefunden zu haben,  die auch weiterhin unsere Liste unterstützen möchten. Bei guter Stimmung, Wetter und Essen ließen wir es uns richtig gut gehen und überreichten dem frisch vermählten Paar  Sabrina und Pascal Stoll einen Zwetschgenbaum anlässlich ihrer Hochzeit.

Wir wünschen den beiden alles Liebe und Gute für ihren gemeinsamen Lebensweg.   

Die neuen und die Alten

Bericht vom 12. Juli 2019

Wir die frisch-gewählten und wieder-gewählten Gemeinderäte der LMU, Elisabeth Vogt, Jutta Trautz, Janine Schütz, Nathalie Vogt, Steffen Kunz und Pascal Stoll trafen uns zu einer ersten Besprechung, in der neuen Zusammensetzung. Es gab vieles zu diskutieren, unter anderem die Besetzung der verschiedenen Ausschüsse. Themen die uns beschäftigen und die wir vorantreiben wollen wurden festgelegt und über Ziele und Vereinbarungen für unsere Zusammenarbeit sind wir einig geworden. Das Amt des Fraktionsvorsitzenden wurde neu besetzt, Pascal Stoll gibt das Amt aus beruflichen Gründen an Elisabeth Vogt ab. Wir freuen uns, dass Elisabeth Vogt wieder zurückgekommen ist und die zweitstärkste Kandidatin der Kommunalwahl war. Herzlichen Glückwunsch zu diesem grandiosen Wahlergebnis!!! Herzlichen Glückwunsch auch unseren neuen Kandidatinnen, Janine Schütz und Nathalie Vogt, super dass ihr dabei seid. Ein großes Dankeschön gilt Pascal Stoll, der die letzten Jahre unser Fraktionsvorsitzender war und das Amt souverän ausübte. Lieber Pascal, du hast das toll gemacht. 
 

Wir sechs Gemeinderäte freuen uns auf unsere Aufgabe und werden Ispringen aufblühen lassen.

Glücklich und Überwältigt

Bericht vom 31. Mai 2019

Seit 2004 gibt es die LMU, gegründet von Elisabeth Vogt, die damals alleine im Gemeinderat vertreten war, 2009 zogen wir dann mit drei Sitzen in den Gemeinderat,

 2014 mit vier und jetzt 2019 mit sechs Sitzen.

Wir sind überwältigt und glücklich.

Die Stimmen die sie uns gegeben haben und das  Vertrauen das sie uns dadurch entgegenbringen  

ist für uns weiterhin Ansporn unsere Ziele mit großem Engagement zu verfolgen.

Wir wollen Ispringen aufblühen lassen und bedanken uns bei all unseren Wähler und Wählerinnen für dieses tolle Wahlergebnis.

 

Die Kandidaten der LMU

Hezrlichen Glückwunsch
zur Hochzeit

am 11. Mai 2019

Wir gratulieren recht herzlich unserem Fraktionsvorsitzenden Pascal Stoll und seiner bezaubernden Frau Sabrina zur Hochzeit am 11. Mai 2019. 

Ein Tropfen Liebe ist mehr, als ein Ozean an Wille und Verstand (Blaise Pascal)​

Alles Liebe für Eure gemeinsame Zukunft wünschen Euch Eure LMU'ler! 

WIr kandidieren für den Gemeinderat

Bericht vom 10. Mai 2019

(Kandidaten der LMU. Auf dem Foto fehlen Tobias Kautz und Frank- Rainer Wolschon)

18 engagierte und motivierte Menschen stehen auf unserer Liste. Vom Student bis zur Oma ist alles vertreten. Besonders stolz sind wir, dass  mehr als die Hälfte der Kandidaten/innen  Frauen sind. Für eine Kommunalwahl, bei der es darum geht die gesamte Bevölkerung zu vertreten, sind das sehr gute Voraussetzungen. Nur durch einen ausgeglichenen Anteil von Frauen und Männern, junge und ältere, erfahrene  und nicht erfahrene  Gemeinderäte wird es  gelingen alle Bürgerinteressen zu vertreten und zum Wohle für Ispringen zu handeln. Denn der Gemeinderat entscheidet mit dem Bürgermeister  über  alle Fragen, die für die Gemeinde wichtig sind. Wir wollen uns für die Bürger/innen  einsetzen und  unsere Natur bewahren und schützen. 
 

Darum bitten wir Sie um ihre Stimmen am 26.05.2019, denn mit uns blüht Ispringen auf.

Bericht vom 03. Mai 2019

LMU - mit uns blüht Ispringen auf

Die Liste Mensch und Umwelt setzte sich in den letzten 5 Jahren engagiert für die Belange der Ispringer Bürger/innen im Gemeinderat ein und möchten dies auch in Zukunft tun.

Wichtiges Thema in der Kommunalpolitik ist für uns die Transparenz. Im Gemeinderat sprechen wir uns stets dafür aus, möglichst alle Themen in der Öffentlichkeit zu diskutieren. In unseren Entscheidungen ist immer der Aspekt „nachhaltiges Handeln“ bedacht. So setzten wir uns gezielt für den Erhalt unserer Naherholungsflächen ein und setzen bevorzugt auf eine Innenentwicklung.
 

Wir wollen weiterhin Ispringen aufblühen lassen und bitten daher um Ihre Stimmen am 26.05.2019.

LMU - mit uns blüht Ispringen auf

Bericht vom 25. April 2019

Die attraktive Weiterentwicklung von Ispringen ist uns sehr wichtig. Neben der Vereinsförderung, der Unterstützung von Familien und der Förderung von sozialen Projekten, ist uns der Erhalt der Naturgärten ein Anliegen. Leider sind auch bei uns immer mehr Steingärten zu sehen, sie enthalten wenig oder gar keine Pflanzen und bieten keinen Lebensraum für hiesige Tiere. Zudem stammen die Steine meist nicht von einem heimischen Steinbruch, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit überwiegend aus China oder Indien.

Wir wollen allen Ispringern die Möglichkeit geben, sich aktiv am Naturschutz zu beteiligen und haben daher etliche Samentüten „Wildblumenwiese“ gepackt. Bei dem Tüteninhalt handelt es sich um eine natürliche und artenreiche Mischung aus Wildblumen-, Kräuter- und Grassamen, sie bieten zum einen zusätzlichen Lebensraum für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge und zum anderen sind sie einfach schön anzusehen.

Die Samentüten sind bei allen 18 Kandidaten der LMU oder in der Seifenkiste erhältlich.

Wir wollen weiterhin Ispringen aufblühen lassen und bitten um ihre Stimmen am 26.05.19

BESUCH BEI DER JUGENDFEUERWEHR

Bericht vom 18. April 2019

Wir, Elli Vogt, Janine Schütz und Jutta Trautz besuchten am Montag, den 01.04.19 die Feuerwehr. Besonders interessierte uns die Jungendarbeit. Matthias Habmann und Tobias Brunner sind die Jungendleiter und erzählten uns stolz, dass sie 19 fest angemeldete Jungfeuerwehrmänner/frauen haben und der Feuerwehrnachwuchs somit auf einem guten Standbein steht.
Wir kamen mit den Jugendlichen ins Gespräch und fragten sie nach ihrer Motivation.

Mehrere kamen über Freunde zur Feuerwehr, viele finden die Kameradschaft  toll,

„Einer für alle, alle für einen“, das Ehrenamt ist vielen wichtig, etwas Gutes zu tun gibt ihnen ein gutes Gewissen und  einige sehen die Feuerwehr als ihre zweite Familie.

Matthias Habmann und Tobias Brunner üben immer montags mit den Jugendlichen für  die Grundausbildung. Diese beginnt mit 18 Jahren und der Grundlehrgang ist der erste Lehrgang den jeder absolvieren muss, der Feuerwehrmann werden möchte. In diesem Lehrgang werden die Grundlagen des Feuerwehrdienstes gelehrt. Unsere Feuerwehr kann sehr stolz auf ihre Jugendarbeit sein und hat zum Glück keine Nachwuchsprobleme.

Wir sprachen auch mit den Jugendlichen über ihre Wünsche, die sie auch im Jugendforum geäußert haben. Sie wünschen sich einen neuen Bolzplatz, der in der Ortsmitte sein soll, ein Jungendraum oder Haus und mehr Mitspracherecht über einen Jugendgemeinderat bzw. einen Abgeordneten.

Es ist toll engagierte Jugendliche zu haben die sich zum Wohle anderer einsetzen.

Uns ist es wichtig dass die Jugend Gehör findet und ernst genommen wird, wir wollen uns als Liste Mensch und Umwelt für die Jugendlichen einsetzten und sie bei ihren Zielen unterstützen.

LMU NAH AN DEN MENSCHEN

Bericht vom 11. April 2019

Die Attraktivität einer Gemeinde umfasst viele Aspekte. Neben der Hausärztlichen-Versorgung möchte Elisabeth Vogt sich auch für die Betreuung durch Hebammen für die Familien einsetzen. Deshalb hat sie einen dementsprechenden Antrag im Sozial-und Kulturausschuss eingebracht. Sie besuchte die Hebammenpraxis und sprach mit Frau Wetzel über die Versorgung von Frauen und Familien. Es gibt immer mehr Frauen, die keine Hebammenbetreuung mehr bekommen. Wie wichtig aber gerade diese "Engel" (so benannt von einer Familie) vor, während und auch nach der Geburt eines Kindes sind, braucht man/frau sicherlich nicht auszuführen. Jeder der Kinder hat weiß, um die fürsorgliche Hilfe dieser besonderen Berufsgruppe. Elisabeth Vogt wird auf jeden Fall weiter an dem Thema bleiben, da ihr die Familien, auch aufgrund ihrer eigenen Vita am Herzen liegen.

Die Kandidaten/innen engagieren sich für die Bevölkerung.
 

ZWEITER RUNDER TISCH

Bericht vom 04. April 2019

Unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Peter Boch fand der „Zweite Runde Tisch“ „Ochsenwäldle“ oder „Klapfenhardt“ am Montag den 25.03.19 statt. Verwaltung  und Politik mit Akteuren aus Umwelt- und Wirtschaftsverbänden sowie Bürgerinitiativen haben sich getroffen. Laut Herr Müller, Leiter des Liegenschaftsamtes, gibt es in beiden Gebieten „Ochsenwäldle“ und „Klapfenhardt“ Hinweise auf schützenswerte Arten, die aber die Entwicklung eines Gewerbegebietes zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen.
Sind die Auswertungen und Untersuchungen objektiv? Gerhard Vögele, Nabu- Ehrenvorsitzender war selbst an einer  Studie beteiligt und hat in Klapfenhardt besonders geschützte Arten wie Rotmilan und Mittelspecht vorgefunden. In seinem Vortrag sprach Herr Müller auch davon, dass in beiden Gebieten bei einer Realisierung eines Gewerbegebietes zusätzliche Ampelanlagen gebaut werden müssen, das aber bei einem prognostizierten Anstieg des Autoverkehrs um 6.600 Autos in beiden Gebieten verträglich sei. 
Oberbürgermeister Boch und Baubürgermeisterin Schüssler haben sich vor über einem Jahr die bisherige Rathauslinie pro „Ochsenwäldle“  umgeschwenkt und für „Klapfenhardt“ ausgesprochen. Nur nach massivem politischem Druck veranlasste Boch die umfassende Untersuchung beider Standorte. Der Gemeinderat der Stadt Pforzheim soll über das neue Gewerbegebiet in Pforzheim, Ochsenwäldle oder Klapfenhardt entscheiden. Die Entscheidung hätte schon Ende 2018 gefällt werden sollen. Aktuell stehen noch die Gutachten zu den Amphibien und den Fledermäusen aus. 


Die LMU spricht sich ganz klar gegen ein Gewerbegebiet Klapfenhardt aus und wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt dieses wunderschönen und wertvollen Waldes einsetzen. Alle Interessierten können sich gerne im Newsletter eintragen lassen: klapfenhardt@web.de und so regelmäßig per Email Informationen erhalten. 

Guck mal wer da quakt !?

Bericht vom 29. März 2019

Durch die milden Temperaturen im Februar hat die Wanderung der Amphibien dieses Jahr bereits sehr früh begonnen. Seit dem 21.02.2019 sind überwiegend (Erd)Kröten aber auch vereinzelt Frösche und sogar Feuersalamander wieder zu ihren Laichplätzen unterwegs. Dank der vom Bauhof extra dafür aufgestellten Zäune können die Tiere allabendlich von engagierten Helfern abgesammelt und über die lebensgefährliche Straße getragen werden. Pro Jahr wandern in Ispringen im Schnitt 600 bis 1000 Tiere zu den Laichplätzen und wieder zurück. Zwei Familien beteiligen sich hier schon seit über 20 Jahren aktiv bei der Tierrettung. Ein tolles Engagement, das wir auch dieses Jahr wieder durch unsere Mithilfe beim Kröstensammeln unterstützen. An einem warmen und feuchten Abend können das schon mal bis zu 100 Tiere und mehr sein. Getrennt nach Geschlecht, zahlenmäßig erfasst und in großen Eimern sicher transportiert, werden sie nahe des Wassers ausgesetzt. Da ist auch schon mal der eine oder andere „Doppeldecker“ mit dabei. Auffallend ist auch das mengenmäßige Ungleichgewicht. Es gibt wesentlich mehr Männchen als Weibchen unter den Wanderern. Ein großer Dank geht an alle freiwilligen Helfer und den Ispringer Bauhof für das Aufstellen der Zäune. Ohne dieses Engagement wäre die Anzahl der Amphibien in den letzten Jahren drastisch gesunken.

LMU TRIFFT WELTMEISTERIN

Bericht vom 22. März 2019

Bei dem Fototermin für die Kommunalwahl am 26.5.2019 trafen sich die engagierten Kandidaten/innen der LMU im Klapfenhardter Wald. Dort sind sie der Weltmeisterin Lidia Zentner begegnet, sie läuft schon seit 30 Jahren mit ihrer Laufgruppe “Gazellen“ durch den Klapfenhardter Wald. Unter den LMU Kandidaten sind einige aktive und passive Handballspieler dabei und die konnten sich sehr gut an das Lauftraining mit Frau Zentner erinnern. Frau Zentner hat seit 1995 sehr viele Medaillen gewonnen, bei der  Weltmeisterschaft 12 x Gold 6 x Silber und 4 x Bronze, bei der Europameisterschaft 25 x Gold, 8 x Silber und 3 x Bronze und bei den Deutschen Meisterschaften 55 x Gold, 9 Silber und 3 x Bronze. Der Erhalt des Klapfenhardter Waldes ist nicht nur für uns ein wichtiges Ziel sondern auch für die Läufer. Sehr gerne ließen sie sich mit uns fotografieren und bekundeten ihre Solidarität für den Erhalt des Klapfenhardter Waldes.

100 Jahre Frauenwahlrecht

Bericht vom 08. März 2019

Im Rahmen der Aktion ‚100 Jahre Frauen Wahlrecht‘ wurde am Mittwoch den 27.02.19 im kommunalen Kino der Film „Dil-Leyla“ gezeigt. Im Mittelpunkt des Films steht Leyla Imret, eine junge Frau aus Deutschland. Sie kehrt nach 20 Jahren in ihre Kriegszerstörte Geburtsstadt Cizre zurück. Die Bewohner der Stadt in der Krisenregion und Kurdenhochburg an der syrisch-irakischen Grenze wählen die 26 –Jährige zur jüngsten Bürgermeisterin der Türkei. Imret, die im Alter von fünf Jahren den Vater bei einem Gefecht mit dem türkischen Militär verloren hat, fährt einen Rekordsieg mit 81 Prozent der Stimmen ein. "Dil Leyla" trägt das Herz auf der Zunge und will aus rein humanistischen Gründen Verantwortung übernehmen. Das Drama ihrer persönlichen Verluste und das ihres Volks haben sie nicht abgestumpft, sondern bestärkt.  Ihr Ziel – die bürgerkriegszerstörte Stadt zu verschönern.  Doch dann kommt alles anders. Die Parlamentswahlen in der Türkei stehen an und die Situation vor Ort spitzt sich radikal zu.
                                            
Frau Bürgermeisterin Birgit Förster aus Niefern-Öschelbronn hat gemeinsam mit Frau Maria Madunic von der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald die Patenschaft für den Film ‚Dil-Leyla‘ übernommen. Gemeinsam appellierten sie an Frauen jeden Alters, Verantwortung für sich selbst und für die Gesellschaft zu übernehmen.


Ein beeindruckender Film über eine starke Frau.

One Bilion Rising in Ispringen

Bericht vom 15. Februar 2019

Frauen stark vertreten

Bericht vom 14. Februar 2019

© 2019 Liste Mensch und Umwelt Ispringen.

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